War Platons Vorlesung "das Gute" einmalig?, 1968
By: Merlan, Philip
Title War Platons Vorlesung "das Gute" einmalig?
Type Article
Language German
Date 1968
Journal Hermes
Volume 96
Issue 5
Pages 705-709
Categories no categories
Author(s) Merlan, Philip
Editor(s)
Translator(s)
Die Frage wurde kürzlich von Krämer auf Grundlage einer Sprachanalyse der nunmehr wohl jedem an griechischer Philosophie Interessierten bekannten Aristoxenos-Stelle verneint. Im Folgenden wird versucht, zu beweisen, dass die Frage zu bejahen ist. Wie Krämer die Aristoxenos-Stelle versteht, lässt sich am besten durch eine Art Paraphrase darstellen: „Ich werde lieber, so sagt Aristoxenos, im Vorhinein den Gang meiner Untersuchung angeben, damit es uns nicht geht wie nach einer von Aristoteles oft erzählten Geschichte den meisten Hörern des platonischen Vorlesungskurses Das Gute. So oft er denselben ansagte, ging jeder hin in der Annahme, er werde etwas über Dinge hören, die üblicherweise für menschliche Güter gehalten werden, wie Reichtum, Gesundheit und Stärke, und in der Hauptsache über irgendein Glück wundersamster Art. Als aber die Auseinandersetzung immer wieder auf Mathematisches, Zahlen, Geometrie und Astronomie hinauslief, kam es ihnen—ich glaub’s schon—höchst absonderlich vor. In der Folge war das Ende des Kurses immer wieder, dass ein Teil der Hörer das ganze Ding für bedeutungslos ansah, ein anderer es nachteilig kritisierte. Und warum? Weil sie, statt sich zu erkundigen, um was es sich handeln würde, mit offenen Mündern hinzugehen pflegten, indem sie nur das Wort 'gut' aufgeschnappt hatten.“ Hat meine Paraphrase den Sinn der krämerschen Interpretation richtig getroffen, so hätte also Aristoxenos berichten wollen, dass, so oft Platon seinen Vorlesungskursus Das Gute anzusagen pflegte, sich immer wieder dasselbe ergab: Vom Titel Das Gute (der immer wiederholt wurde) angezogen, finden sich Hörer ein, von denen dann die meisten sich enttäuscht oder getäuscht fühlen. Ich will nicht sagen, dass dies unmöglich ist; aber es werden doch viele empfinden, dass das ganze Geschichtchen seinen Sinn verliert, wenn es sich nicht um ein einmaliges Ereignis handelt. [introduction p. 44-45]

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Ein Simplikios-Zitat bei Pseudo-Alexandros und ein Plotinos-Zitat bei Simplikios, 1935
By: Merlan, Philipp
Title Ein Simplikios-Zitat bei Pseudo-Alexandros und ein Plotinos-Zitat bei Simplikios
Type Article
Language German
Date 1935
Journal Rheinisches Museum für Philologie. Neue Folge
Volume 84
Issue 2
Pages 154-160
Categories no categories
Author(s) Merlan, Philipp
Editor(s)
Translator(s)
In diesem Text geht es um Simplikios' Kommentar zu Aristoteles' De caelo II, 1, 284 a 14 ff. und Pseudo-Alexandros' Kommentar zu Aristoteles' Metaphysik A, 8, 1074aff. Beide diskutieren Fragen zur Bewegung des Himmels und stellen ähnliche Gedanken zum Verhältnis von Seele und Bewegung dar. Der Text betrachtet die Möglichkeit, dass Simplikios und Pseudo-Alexandros einander zitiert haben oder dass sie beide den echten Alexandros zitieren. Es wird auch auf die Interpretation von Aristoteles' De caelo H, 1,284a 27 ff. durch Simplikios eingegangen. [derived from the whole text]

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Ein Simplikios-Zitat bei Pseudo-Alexandros und ein Plotinos-Zitat bei Simplikios, 1935
By: Merlan, Philipp
Title Ein Simplikios-Zitat bei Pseudo-Alexandros und ein Plotinos-Zitat bei Simplikios
Type Article
Language German
Date 1935
Journal Rheinisches Museum für Philologie. Neue Folge
Volume 84
Issue 2
Pages 154-160
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Author(s) Merlan, Philipp
Editor(s)
Translator(s)
In diesem Text geht es um Simplikios' Kommentar zu Aristoteles' De caelo II, 1, 284 a 14 ff. und Pseudo-Alexandros' Kommentar zu Aristoteles' Metaphysik A, 8, 1074aff. Beide diskutieren Fragen zur Bewegung des Himmels und stellen ähnliche Gedanken zum Verhältnis von Seele und Bewegung dar. Der Text betrachtet die Möglichkeit, dass Simplikios und Pseudo-Alexandros einander zitiert haben oder dass sie beide den echten Alexandros zitieren. Es wird auch auf die Interpretation von Aristoteles' De caelo H, 1,284a 27 ff. durch Simplikios eingegangen. [derived from the whole text]

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War Platons Vorlesung "das Gute" einmalig?, 1968
By: Merlan, Philip
Title War Platons Vorlesung "das Gute" einmalig?
Type Article
Language German
Date 1968
Journal Hermes
Volume 96
Issue 5
Pages 705-709
Categories no categories
Author(s) Merlan, Philip
Editor(s)
Translator(s)
Die Frage wurde kürzlich von Krämer auf Grundlage einer Sprachanalyse der nunmehr wohl jedem an griechischer Philosophie Interessierten bekannten Aristoxenos-Stelle verneint. Im Folgenden wird versucht, zu beweisen, dass die Frage zu bejahen ist.

Wie Krämer die Aristoxenos-Stelle versteht, lässt sich am besten durch eine Art Paraphrase darstellen:

„Ich werde lieber, so sagt Aristoxenos, im Vorhinein den Gang meiner Untersuchung angeben, damit es uns nicht geht wie nach einer von Aristoteles oft erzählten Geschichte den meisten Hörern des platonischen Vorlesungskurses Das Gute. So oft er denselben ansagte, ging jeder hin in der Annahme, er werde etwas über Dinge hören, die üblicherweise für menschliche Güter gehalten werden, wie Reichtum, Gesundheit und Stärke, und in der Hauptsache über irgendein Glück wundersamster Art.

Als aber die Auseinandersetzung immer wieder auf Mathematisches, Zahlen, Geometrie und Astronomie hinauslief, kam es ihnen—ich glaub’s schon—höchst absonderlich vor. In der Folge war das Ende des Kurses immer wieder, dass ein Teil der Hörer das ganze Ding für bedeutungslos ansah, ein anderer es nachteilig kritisierte. Und warum? Weil sie, statt sich zu erkundigen, um was es sich handeln würde, mit offenen Mündern hinzugehen pflegten, indem sie nur das Wort 'gut' aufgeschnappt hatten.“

Hat meine Paraphrase den Sinn der krämerschen Interpretation richtig getroffen, so hätte also Aristoxenos berichten wollen, dass, so oft Platon seinen Vorlesungskursus Das Gute anzusagen pflegte, sich immer wieder dasselbe ergab: Vom Titel Das Gute (der immer wiederholt wurde) angezogen, finden sich Hörer ein, von denen dann die meisten sich enttäuscht oder getäuscht fühlen.

Ich will nicht sagen, dass dies unmöglich ist; aber es werden doch viele empfinden, dass das ganze Geschichtchen seinen Sinn verliert, wenn es sich nicht um ein einmaliges Ereignis handelt. [introduction p. 44-45]

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