OMOΣE XΩΡEIN: Simplicius, Corollarium de loco 601.26–8 (Diels), 2011
By: Gregoric, Pavel, Helmig, Christoph
Title OMOΣE XΩΡEIN: Simplicius, Corollarium de loco 601.26–8 (Diels)
Type Article
Language English
Date 2011
Journal Classical Quarterly
Volume 61
Issue 2
Pages 722-730
Categories no categories
Author(s) Gregoric, Pavel , Helmig, Christoph
Editor(s)
Translator(s)
The upshot of this article is that the treatment of the phrase ὁμόσε χωρεῖν in LSJ can be supplemented as far as later (Neoplatonic) authors are concerned. We have seen that the translation ‘to come to issue’ for the metaphorical meaning of the phrase is ambiguous and needs to be qualified according to the context. While the expression usually betrays an adversative connotation – to counter or refute an argument – later (Neoplatonic) authors also used it in a more neutral sense (‘to come to grips with an argument’). More to the point, the phrase can also have a concessive connotation, implying a concession or acceptance. It is precisely this latter connotation that we find in Simplicius’ Corollary on Place 601.26–8. [conclusion, p. 730]

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Neue Forschungen zum Neuplatonismus (1995-2003). Teil II, 2004
By: Steel, Carlos, Helmig, Christoph
Title Neue Forschungen zum Neuplatonismus (1995-2003). Teil II
Type Article
Language German
Date 2004
Journal Allgemeine Zeitschrift für Philosophie
Volume 29
Pages 225-247
Categories no categories
Author(s) Steel, Carlos , Helmig, Christoph
Editor(s)
Translator(s)
Dieser Artikel berichtete über weniger als zehn Jahre Forschung im Bereich des Neuplatonismus. Und doch ist es erfreulich festzustellen, wie viel seit Mitte der 90er Jahre zustande gekommen ist, auch wenn es für die Zukunft noch viel zu tun gibt. Die Aufgabe stellt sich in doppelter Hinsicht: philologisch und philosophisch. In erster Linie ist es notwendig, das so rasant angewachsene Interesse für die neuplatonische Philosophie dahingehend zu nutzen, dass die Editionen und kommentierten Übersetzungen wichtiger Texte weitergeführt werden. Das ist eine intensive, mühevolle und oft undankbare Arbeit, weil so etwas im heutigen „Forschungsklima“ nicht immer in ausreichendem Maße gewürdigt wird. Und dennoch bleibt es eine der drängendsten Aufgaben, und das umso mehr, weil wir befürchten müssen, dass die Kenntnis der alten Sprachen immer weiter zurückgeht. Wie im Mittelalter die antike Philosophie nur überleben und neuen Einfluss gewinnen konnte durch massive Übersetzungsaktivitäten (ins Arabische und Lateinische), so werden in diesem Jahrhundert – ob man es nun bedauert oder nicht – viele neuplatonische Autoren nur noch in Reihen wie „The Ancient Commentators on Aristotle“ oder in anderen Übersetzungen gelesen werden. Darum ist es wichtig, dass die Übersetzungen zuverlässig sind und auf guten Editionen fußen. Es wäre daher wünschenswert, dass gerade auch in Deutschland vermehrt zentrale Texte aus dem späteren Neuplatonismus übersetzt und kommentiert würden. Aber neben dieser Editions- und Übersetzungsarbeit sollte das eigentliche Ziel der Forschung eine philosophische Annäherung sein an diese große Tradition der Geistesgeschichte mit ihren vielfachen kulturellen Verzweigungen im Mittelalter (von Syrien über den Irak und Andalusien bis nach Köln), in der Renaissance und in der Neuzeit. Dabei müssen wir uns aber davor hüten, den Neuplatonismus allzu leicht mit Schwärmerei oder einer Art von Esoterik in Verbindung zu bringen. Er ist und bleibt vor allem eine Philosophie, auch wenn er eine Philosophie ist, die rational die Grenzen der Rationalität einsieht. Gerade in der deutschsprachigen Forschung haben wir schöne Beispiele für ein fruchtbares Zusammengehen von philologischer akribeia und philosophischer Annäherung. Ein Paradigma einer solchen Forschung am Neuplatonismus bleiben für uns die zahlreichen philosophisch anregenden Arbeiten von Werner Beierwaltes. [p. 246-247]

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Neue Forschungen zum Neuplatonismus (1995-2003). Teil II, 2004
By: Steel, Carlos, Helmig, Christoph
Title Neue Forschungen zum Neuplatonismus (1995-2003). Teil II
Type Article
Language German
Date 2004
Journal Allgemeine Zeitschrift für Philosophie
Volume 29
Pages 225-247
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Author(s) Steel, Carlos , Helmig, Christoph
Editor(s)
Translator(s)
Dieser Artikel berichtete über weniger als zehn Jahre Forschung im Bereich des Neuplatonismus. Und doch ist es erfreulich festzustellen, wie viel seit Mitte der 90er Jahre zustande gekommen ist, auch wenn es für die Zukunft noch viel zu tun gibt. Die Aufgabe stellt sich in doppelter Hinsicht: philologisch und philosophisch.

In erster Linie ist es notwendig, das so rasant angewachsene Interesse für die neuplatonische Philosophie dahingehend zu nutzen, dass die Editionen und kommentierten Übersetzungen wichtiger Texte weitergeführt werden. Das ist eine intensive, mühevolle und oft undankbare Arbeit, weil so etwas im heutigen „Forschungsklima“ nicht immer in ausreichendem Maße gewürdigt wird. Und dennoch bleibt es eine der drängendsten Aufgaben, und das umso mehr, weil wir befürchten müssen, dass die Kenntnis der alten Sprachen immer weiter zurückgeht.

Wie im Mittelalter die antike Philosophie nur überleben und neuen Einfluss gewinnen konnte durch massive Übersetzungsaktivitäten (ins Arabische und Lateinische), so werden in diesem Jahrhundert – ob man es nun bedauert oder nicht – viele neuplatonische Autoren nur noch in Reihen wie „The Ancient Commentators on Aristotle“ oder in anderen Übersetzungen gelesen werden. Darum ist es wichtig, dass die Übersetzungen zuverlässig sind und auf guten Editionen fußen.

Es wäre daher wünschenswert, dass gerade auch in Deutschland vermehrt zentrale Texte aus dem späteren Neuplatonismus übersetzt und kommentiert würden. Aber neben dieser Editions- und Übersetzungsarbeit sollte das eigentliche Ziel der Forschung eine philosophische Annäherung sein an diese große Tradition der Geistesgeschichte mit ihren vielfachen kulturellen Verzweigungen im Mittelalter (von Syrien über den Irak und Andalusien bis nach Köln), in der Renaissance und in der Neuzeit.

Dabei müssen wir uns aber davor hüten, den Neuplatonismus allzu leicht mit Schwärmerei oder einer Art von Esoterik in Verbindung zu bringen. Er ist und bleibt vor allem eine Philosophie, auch wenn er eine Philosophie ist, die rational die Grenzen der Rationalität einsieht.

Gerade in der deutschsprachigen Forschung haben wir schöne Beispiele für ein fruchtbares Zusammengehen von philologischer akribeia und philosophischer Annäherung. Ein Paradigma einer solchen Forschung am Neuplatonismus bleiben für uns die zahlreichen philosophisch anregenden Arbeiten von Werner Beierwaltes. [p. 246-247]

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OMOΣE XΩΡEIN: Simplicius, Corollarium de loco 601.26–8 (Diels), 2011
By: Gregoric, Pavel, Helmig, Christoph
Title OMOΣE XΩΡEIN: Simplicius, Corollarium de loco 601.26–8 (Diels)
Type Article
Language English
Date 2011
Journal Classical Quarterly
Volume 61
Issue 2
Pages 722-730
Categories no categories
Author(s) Gregoric, Pavel , Helmig, Christoph
Editor(s)
Translator(s)
The  upshot  of  this  article  is  that  the  treatment  of  the  phrase  ὁμόσε  χωρεῖν  in LSJ  can  be  supplemented  as  far  as  later  (Neoplatonic)  authors  are  concerned.  We  have  seen  that  the  translation  ‘to  come  to  issue’  for  the  metaphorical  meaning  of  the  phrase  is  ambiguous  and  needs  to  be  qualified  according  to  the  context.  While  the  expression  usually  betrays  an  adversative  connotation  –  to  counter  or  refute  an  argument  –  later  (Neoplatonic)  authors  also  used  it  in  a  more  neutral  sense  (‘to  come  to  grips  with  an  argument’).  More  to  the  point,  the  phrase  can  also  have  a  
concessive  connotation,  implying  a  concession  or  acceptance.  It  is  precisely  this  
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