Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist, 2018
By: Busche, Hubertus (Ed.), Perkams, Matthias (Ed.)
Title Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist
Type Edited Book
Language German
Date 2018
Publication Place Hamburg
Publisher Felix Meiner Verlag
Series Philosophische Bibliothek
Volume 694
Categories no categories
Author(s)
Editor(s) Busche, Hubertus , Perkams, Matthias
Translator(s)
Dieser Band vereinigt erstmals alle erhaltenen antiken Interpretationen zu der von Aristoteles in De anima III, v.a. in Kap. 4-5, skizzierten Lehre vom Geist (νοῦς) im Original und in deutscher Sprache. Diese Texte bieten nicht nur Interpretationen eines der meistkommentierten Lehrstücke der ganzen Philosophiegeschichte; vielmehr enthalten sie zum Teil auch eigenständige philosophische Auseinandersetzungen über den wirkenden und leidenden, den menschlichen und den göttlichen Geist sowie über die Möglichkeiten geistigen Erfassens überhaupt. Im Einzelnen enthält der Band die Deutungen von Theophrast (4. Jh. v. Chr.), Alexander von Aphrodisias (De anima und De intellectu [umstritten]; um 200), Themistios (4. Jh.), Johannes Philoponos, Priskian (Theophrast-Metaphrase), Pseudo-Simplikios, d.h. Priskian aus Lydien (De-anima-Kommentar; alle nach 500) und Pseudo-Philoponos, d.h. Stephanos von Alexandria (um 550). Da sich diese Kommentatoren nicht selten auf frühere Ausleger beziehen, wurde die Zusammenstellung um weitere wichtige Zeugnisse ergänzt, z. B. zur Aristoteles-Deutung des Xenokrates sowie eines Anonymus des 2. Jahrhunderts. Zwei allgemeine Einführungstexte der Herausgeber informieren über die systematischen Probleme der Auslegung von De anima III 4-5 sowie über die antike Auslegungsgeschichte dieses Textes. Spezielle Einleitungen zu den acht Interpretationen informieren über Leben und Werk ihrer Autoren sowie über die Besonderheiten ihrer Interpretation. Die Anmerkungen in den Anhängen geben weitere gedankliche, sachliche oder historische Erläuterungen zu einzelnen Textstellen. [author's abstract]

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Priskian von Lydien (›Simplikios‹): Kommentar zu De anima III. Ausgewählt, eingeleitet, übersetzt und erläutert von Matthias Perkams, 2018
By: Simplicius, Perkams, Matthias (Ed.), Busche, Hubertus (Ed.), Perkams, Matthias
Title Priskian von Lydien (›Simplikios‹): Kommentar zu De anima III. Ausgewählt, eingeleitet, übersetzt und erläutert von Matthias Perkams
Type Book Section
Language German
Date 2018
Published in Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist
Pages 547-675
Categories no categories
Author(s) Simplicius , Perkams, Matthias
Editor(s) Perkams, Matthias , Busche, Hubertus
Translator(s) Perkams, Matthias(Perkams, Matthias) ,
Der De-anima-Kommentar, der hier dem Lyder Priskian zugeschrieben wird, ist eine der philosophisch anspruchsvollsten und elaboriertesten Darstellungen des neuplatonischen Menschenbildes. Originell und von systematischem Interesse sind besonders zwei Lehren: Eine ist eine Reformulierung der aristotelischen Entelechie-Lehre mithilfe der Unterscheidung zweier Formen von Entelechie, nämlich einerseits der reinen Formung des lebendigen Leibes und andererseits des Gebrauchs dieses Leibes zum Leben und Überleben durch das leiblich verfasste Lebewesen. Die zweite, um die es im Folgenden in erster Linie geht, ist eine Reformulierung der neuplatonischen Geistlehre unter Berufung auf Aristoteles’ Lehre vom aktiven Geist. Diese äußerst knappe Charakterisierung der Stärken des Kommentars als systematischer Schrift lässt seine Schwächen erahnen, die von Aristoteles-Auslegern seit langem beklagt werden: eine gewisse Entstellung der Lehre des Aristoteles bzw. ein Abweichen und Abschweifen von seiner Darstellung. Priskian beabsichtigt in seinem Kommentar, „die Übereinstimmung des Philosophen [...] mit der Wahrheit [...] zu beschreiben“; anders gesagt, erklärt der Kommentator, was die jeweilige Aristoteles-Stelle mit dem zu tun hat, was er selbst für die Wahrheit hält. Das wichtigste Kriterium für diese Wahrheit ist aber nicht Aristoteles, sondern der neuplatonische Philosoph Jamblich. Konsequenterweise sehen Priskians Kommentierungen häufig so aus, dass er zuerst sagt, was die fragliche Stelle im Rahmen seiner eigenen Systematik bedeuten könnte, bevor er bestimmte aristotelische Formulierungen in diesem Sinne erklärt. Trotz dieser Auslegungsarten, die selbst im harmoniefreudigen Kontext neuplatonischer Kommentare sehr eigenmächtig sind, darf man nicht übersehen, dass die Lehren, die Priskians Originalität im neuplatonischen Kontext ausmachen, tief von aristotelischer Terminologie durchdrungen und von dem Versuch geleitet sind, die Gedanken des Stagiriten vor dem Hintergrund der Fragen seiner eigenen Zeit nachzudenken. Insofern ist Priskian das deutlichste Beispiel für einen aristotelisierenden Neuplatonismus, für den Aristoteles nicht nur „Platons bester Ausleger“ ist, sondern auch eine „weitere Ausarbeitung dessen im Detail“ liefert, „was dieser allgemeiner und zusammenfassender erklärte“. Auf der Grundlage seiner Auseinandersetzung mit Aristoteles kommt Priskian sogar zu anderen Ergebnissen als sein Vorbild Jamblich, was für ihn Anlass zu einer ausführlichen Rechtfertigung ist. [introduction p. 547-548]

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Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist, 2018
By: Busche, Hubertus (Ed.), Perkams, Matthias (Ed.)
Title Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist
Type Edited Book
Language German
Date 2018
Publication Place Hamburg
Publisher Felix Meiner Verlag
Series Philosophische Bibliothek
Volume 694
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Author(s)
Editor(s) Busche, Hubertus , Perkams, Matthias
Translator(s)
Dieser Band vereinigt erstmals alle erhaltenen antiken Interpretationen zu der von Aristoteles in De anima III, v.a. in Kap. 4-5, skizzierten Lehre vom Geist (νοῦς) im Original und in deutscher Sprache. Diese Texte bieten nicht nur Interpretationen eines der meistkommentierten Lehrstücke der ganzen Philosophiegeschichte; vielmehr enthalten sie zum Teil auch eigenständige philosophische Auseinandersetzungen über den wirkenden und leidenden, den menschlichen und den göttlichen Geist sowie über die Möglichkeiten geistigen Erfassens überhaupt.

Im Einzelnen enthält der Band die Deutungen von Theophrast (4. Jh. v. Chr.), Alexander von Aphrodisias (De anima und De intellectu [umstritten]; um 200), Themistios (4. Jh.), Johannes Philoponos, Priskian (Theophrast-Metaphrase), Pseudo-Simplikios, d.h. Priskian aus Lydien (De-anima-Kommentar; alle nach 500) und Pseudo-Philoponos, d.h. Stephanos von Alexandria (um 550). Da sich diese Kommentatoren nicht selten auf frühere Ausleger beziehen, wurde die Zusammenstellung um weitere wichtige Zeugnisse ergänzt, z. B. zur Aristoteles-Deutung des Xenokrates sowie eines Anonymus des 2. Jahrhunderts. Zwei allgemeine Einführungstexte der Herausgeber informieren über die systematischen Probleme der Auslegung von De anima III 4-5 sowie über die antike Auslegungsgeschichte dieses Textes. Spezielle Einleitungen zu den acht Interpretationen informieren über Leben und Werk ihrer Autoren sowie über die Besonderheiten ihrer Interpretation. Die Anmerkungen in den Anhängen geben weitere gedankliche, sachliche oder historische Erläuterungen zu einzelnen Textstellen. [author's abstract]

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Priskian von Lydien (›Simplikios‹): Kommentar zu De anima III. Ausgewählt, eingeleitet, übersetzt und erläutert von Matthias Perkams, 2018
By: Simplicius, Perkams, Matthias (Ed.), Busche, Hubertus (Ed.), Perkams, Matthias
Title Priskian von Lydien (›Simplikios‹): Kommentar zu De anima III. Ausgewählt, eingeleitet, übersetzt und erläutert von Matthias Perkams
Type Book Section
Language German
Date 2018
Published in Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist
Pages 547-675
Categories no categories
Author(s) Simplicius , Perkams, Matthias
Editor(s) Perkams, Matthias , Busche, Hubertus
Translator(s) Perkams, Matthias(Perkams, Matthias) ,
Der De-anima-Kommentar, der hier dem Lyder Priskian zugeschrieben wird, ist eine der philosophisch anspruchsvollsten und elaboriertesten Darstellungen des neuplatonischen Menschenbildes. Originell und von systematischem Interesse sind besonders zwei Lehren:

Eine ist eine Reformulierung der aristotelischen Entelechie-Lehre mithilfe der Unterscheidung zweier Formen von Entelechie, nämlich einerseits der reinen Formung des lebendigen Leibes und andererseits des Gebrauchs dieses Leibes zum Leben und Überleben durch das leiblich verfasste Lebewesen.

Die zweite, um die es im Folgenden in erster Linie geht, ist eine Reformulierung der neuplatonischen Geistlehre unter Berufung auf Aristoteles’ Lehre vom aktiven Geist.

Diese äußerst knappe Charakterisierung der Stärken des Kommentars als systematischer Schrift lässt seine Schwächen erahnen, die von Aristoteles-Auslegern seit langem beklagt werden: eine gewisse Entstellung der Lehre des Aristoteles bzw. ein Abweichen und Abschweifen von seiner Darstellung.

Priskian beabsichtigt in seinem Kommentar, „die Übereinstimmung des Philosophen [...] mit der Wahrheit [...] zu beschreiben“; anders gesagt, erklärt der Kommentator, was die jeweilige Aristoteles-Stelle mit dem zu tun hat, was er selbst für die Wahrheit hält. Das wichtigste Kriterium für diese Wahrheit ist aber nicht Aristoteles, sondern der neuplatonische Philosoph Jamblich.

Konsequenterweise sehen Priskians Kommentierungen häufig so aus, dass er zuerst sagt, was die fragliche Stelle im Rahmen seiner eigenen Systematik bedeuten könnte, bevor er bestimmte aristotelische Formulierungen in diesem Sinne erklärt.

Trotz dieser Auslegungsarten, die selbst im harmoniefreudigen Kontext neuplatonischer Kommentare sehr eigenmächtig sind, darf man nicht übersehen, dass die Lehren, die Priskians Originalität im neuplatonischen Kontext ausmachen, tief von aristotelischer Terminologie durchdrungen und von dem Versuch geleitet sind, die Gedanken des Stagiriten vor dem Hintergrund der Fragen seiner eigenen Zeit nachzudenken.

Insofern ist Priskian das deutlichste Beispiel für einen aristotelisierenden Neuplatonismus, für den Aristoteles nicht nur „Platons bester Ausleger“ ist, sondern auch eine „weitere Ausarbeitung dessen im Detail“ liefert, „was dieser allgemeiner und zusammenfassender erklärte“.

Auf der Grundlage seiner Auseinandersetzung mit Aristoteles kommt Priskian sogar zu anderen Ergebnissen als sein Vorbild Jamblich, was für ihn Anlass zu einer ausführlichen Rechtfertigung ist. [introduction p. 547-548]

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Originell und von systematischem Interesse sind besonders zwei Lehren:\r\n\r\nEine ist eine Reformulierung der aristotelischen Entelechie-Lehre mithilfe der Unterscheidung zweier Formen von Entelechie, n\u00e4mlich einerseits der reinen Formung des lebendigen Leibes und andererseits des Gebrauchs dieses Leibes zum Leben und \u00dcberleben durch das leiblich verfasste Lebewesen.\r\n\r\nDie zweite, um die es im Folgenden in erster Linie geht, ist eine Reformulierung der neuplatonischen Geistlehre unter Berufung auf Aristoteles\u2019 Lehre vom aktiven Geist.\r\n\r\nDiese \u00e4u\u00dferst knappe Charakterisierung der St\u00e4rken des Kommentars als systematischer Schrift l\u00e4sst seine Schw\u00e4chen erahnen, die von Aristoteles-Auslegern seit langem beklagt werden: eine gewisse Entstellung der Lehre des Aristoteles bzw. ein Abweichen und Abschweifen von seiner Darstellung.\r\n\r\nPriskian beabsichtigt in seinem Kommentar, \u201edie \u00dcbereinstimmung des Philosophen [...] mit der Wahrheit [...] zu beschreiben\u201c; anders gesagt, erkl\u00e4rt der Kommentator, was die jeweilige Aristoteles-Stelle mit dem zu tun hat, was er selbst f\u00fcr die Wahrheit h\u00e4lt. Das wichtigste Kriterium f\u00fcr diese Wahrheit ist aber nicht Aristoteles, sondern der neuplatonische Philosoph Jamblich.\r\n\r\nKonsequenterweise sehen Priskians Kommentierungen h\u00e4ufig so aus, dass er zuerst sagt, was die fragliche Stelle im Rahmen seiner eigenen Systematik bedeuten k\u00f6nnte, bevor er bestimmte aristotelische Formulierungen in diesem Sinne erkl\u00e4rt.\r\n\r\nTrotz dieser Auslegungsarten, die selbst im harmoniefreudigen Kontext neuplatonischer Kommentare sehr eigenm\u00e4chtig sind, darf man nicht \u00fcbersehen, dass die Lehren, die Priskians Originalit\u00e4t im neuplatonischen Kontext ausmachen, tief von aristotelischer Terminologie durchdrungen und von dem Versuch geleitet sind, die Gedanken des Stagiriten vor dem Hintergrund der Fragen seiner eigenen Zeit nachzudenken.\r\n\r\nInsofern ist Priskian das deutlichste Beispiel f\u00fcr einen aristotelisierenden Neuplatonismus, f\u00fcr den Aristoteles nicht nur \u201ePlatons bester Ausleger\u201c ist, sondern auch eine \u201eweitere Ausarbeitung dessen im Detail\u201c liefert, \u201ewas dieser allgemeiner und zusammenfassender erkl\u00e4rte\u201c.\r\n\r\nAuf der Grundlage seiner Auseinandersetzung mit Aristoteles kommt Priskian sogar zu anderen Ergebnissen als sein Vorbild Jamblich, was f\u00fcr ihn Anlass zu einer ausf\u00fchrlichen Rechtfertigung ist. 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Diese Texte bieten nicht nur Interpretationen eines der meistkommentierten Lehrst\u00fccke der ganzen Philosophiegeschichte; vielmehr enthalten sie zum Teil auch eigenst\u00e4ndige philosophische Auseinandersetzungen \u00fcber den wirkenden und leidenden, den menschlichen und den g\u00f6ttlichen Geist sowie \u00fcber die M\u00f6glichkeiten geistigen Erfassens \u00fcberhaupt.\r\n\r\nIm Einzelnen enth\u00e4lt der Band die Deutungen von Theophrast (4. Jh. v. Chr.), Alexander von Aphrodisias (De anima und De intellectu [umstritten]; um 200), Themistios (4. Jh.), Johannes Philoponos, Priskian (Theophrast-Metaphrase), Pseudo-Simplikios, d.h. Priskian aus Lydien (De-anima-Kommentar; alle nach 500) und Pseudo-Philoponos, d.h. Stephanos von Alexandria (um 550). Da sich diese Kommentatoren nicht selten auf fr\u00fchere Ausleger beziehen, wurde die Zusammenstellung um weitere wichtige Zeugnisse erg\u00e4nzt, z. B. zur Aristoteles-Deutung des Xenokrates sowie eines Anonymus des 2. Jahrhunderts. Zwei allgemeine Einf\u00fchrungstexte der Herausgeber informieren \u00fcber die systematischen Probleme der Auslegung von De anima III 4-5 sowie \u00fcber die antike Auslegungsgeschichte dieses Textes. Spezielle Einleitungen zu den acht Interpretationen informieren \u00fcber Leben und Werk ihrer Autoren sowie \u00fcber die Besonderheiten ihrer Interpretation. Die Anmerkungen in den Anh\u00e4ngen geben weitere gedankliche, sachliche oder historische Erl\u00e4uterungen zu einzelnen Textstellen. [author's abstract]","republication_of":null,"online_url":"","online_resources":"https:\/\/uni-koeln.sciebo.de\/s\/UlzAOg1ANbSITQ8","translation_of":null,"new_edition_of":null,"is_catalog":0,"in_bibliography":0,"is_inactive":0,"notes":null,"doi_url":null,"book":{"id":246,"pubplace":"Hamburg","publisher":"Felix Meiner Verlag","series":"Philosophische Bibliothek","volume":"694","edition_no":"","valid_from":null,"valid_until":null}}},"article":null},"sort":["Priskian von Lydien (\u203aSimplikios\u2039): Kommentar zu De anima III. Ausgew\u00e4hlt, eingeleitet, \u00fcbersetzt und erl\u00e4utert von Matthias Perkams"]}

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